Mitmachen

Der Semesterspiegel wird von der Studierendenschaft der Universität Münster herausgegeben und steht damit allen Studierenden offen.

Der SSP soll vor allem dazu dienen, Informationen über universitäre, regionale und hochschulpolitische Themen zu veröffentlichen, die politische Bildung zu fördern, sowie die Bereitschaft zur aktiven Toleranz und der Wahrnehmung kultureller und sozialer Belange der Studierenden zu unterstützen.

Ganz gleich also, ob

  • du einen interessanten Essay geschrieben hast oder
  • du (anonym) widerlegen möchtest, dass eine Affäre mit dem Mitbewohner / der Mitbewohnerin doch nicht zwingend in Tränen endet oder
  • du über deine Erfahrungen (Beschwerden, Lob und Wissenswertes)  mit Münsteraner Institutionen, insbesondere der Uni und dem Studentenwerk berichten möchtest oder
  • du mit Deiner Impro-Theater-Gruppe oder Deiner Band demnächst einen Auftritt hast oder
  • das Bachelor/Master-System in deinem Fachbereich besonders haarsträubende Auswüchse entwickelt hat, von denen du berichten möchtest:

Der Semesterspiegel ist deine Anlaufstelle!

Schreib uns einfach E-Mail an semesterspiegel[auf]uni-muenster.de oder sprich ein Mitglied der Redaktion direkt an.

E-Mail-Verteiler für freie Mitarbeiter
Die Redaktion pflegt auch einen E-Mail-Verteiler für regelmäßige Autorinnen und Autoren. Darüber geben wir konkrete Artikelvorschläge bekannt, die in einer der nächsten Ausgabe erscheinen könnten. Wenn du Interesse hast, schreib uns eine Mail und wir tragen dich (natürlich absolut unverbindlich) in den Verteiler ein – und wenn dich ein Thema interessiert, gibst du uns einfach Bescheid.

Themenfindung

Die Redaktion geht vornehmlich im Falle der Beiträge zum jeweiligen Titelthema auf Kommiliton/innen mit einem „Schreibauftrag“ zu. Das Thema der nächsten Ausgabe gibt die Redaktion dabei möglichst frühzeitig auf der Internetseite und in der aktuellen Print-Ausgabe bekannt. Darüber hinaus sind wir aber auf die Eigeninitiative der Studierenden angewiesen: Veröffentlicht werden kann grundsätzlich alles, das für (Münsteraner) Studierende von Interesse und Belang ist.

Redaktionelle Grundsätze

Wir behalten uns vor, Texte redaktionell zu überarbeiten, das heißt: Wir führen orthographische und grammatikalische Korrekturen durch, kürzen bei Überlänge und beseitigen stilistische Mängel sowie inhaltliche Unklarheiten. Aber keine Panik: Sobald ansatzweise erkennbar wird, dass unsere Änderungen an euren Texten das Minimum überschreiten, halten wir mit euch Rücksprache!

Weiterhin legen wir großen Wert auf folgende Grundsätze:

  • Wir veröffentlichen Beiträge nur in begründeten Ausnahmefällen anonym, der Name der Autorin/des Autors muss aber mindestens einem Redaktionsmitglied bekannt sein.
  • Beiträge müssen dem aktuellen Stand der reformierten Rechtschreibung entsprechen. Solltet ihr euch, warum auch immer, außer Stande sehen, dies zu gewährleisten, können wir die notwendigen Änderungen vornehmen.
  • Zur Förderung der Gleichstellung von Frau und Mann in der Sprache legen wir Wert auf die sprachliche Sichtbarmachung des Geschlechts.
  • Wir akzeptieren nur unveröffentlichte Beiträge. Nach der Veröffentlichung im SSP steht es euch frei, eure Beiträge auch in anderen Medien zu publizieren.
  • Die Rechte Dritter dürfen nicht verletzt werden. Zum Einen müssen Zitate als solche entsprechend den wissenschaftlichen Standards kenntlich gemacht werden. Zum Anderen müssen bei der Veröffentlichung von Bildern die Bildrechte bei der entsprechenden Person liegen. Deshalb ist allen eingesendeten Bildern ein entsprechender Nachweis hinzuzufügen.

Stil

Wer zum ersten Mal einen Artikel schreibt, dem fällt es oft besonders schwer, passende Formulierungen zu finden und einen ansprechenden Text zu formulieren. Aber auch erfahrene Schreiberlinge produzieren nicht immer das, was man „leserfreundlich“ nennen würde. Deswegen möchten wir euch an dieser Stelle einige Tipps anbieten, die eure Leser erfreuen werden:

    • Denkt an den Leser!
      Ihr schreibt kein Tagebuch, daher solltet ihr nicht von eurem eigenen Wissensstand ausgehen. Konkret heißt das: Lieber einmal zu viel etwas explizit ausformulieren, als es nur zu implizieren und vielen Lesern das Gefühl zu geben, sie hätten etwas Wichtiges verpasst.
    • Verständlichkeit
      Eure Sätze sollten auf Anhieb zu verstehen sein, anderenfalls wird der Leser das Ende eures Textes womöglich nie erreichen.
    • Fachbegriffe
      Oft sind Fachbegriffe nicht zu vermeiden, manchmal sind sie ein Muss. Ihr übermäßiger Gebrauch aber beeindruckt wirklich niemanden, die allergrünsten Erstsemester-Kommilitonen vielleicht ausgenommen. Wer wirklich Eindruck schinden möchte, versucht lieber komplizierte Zusammenhänge sprachlich einfach darzustellen.
    • Anglizismen
      Anglizismen sind out. Also bitte canceln und die Sache mit deutschen Begriffen handlen. Das pimpt den sty… , ahem, Stil – auch wenn es nicht mehr ganz so lässig ′rüber kommt.
    • Satzlänge
      Ein Text braucht Abwechslung. Nur kurze Sätze sind nicht ansprechend. Manchmal braucht es mehr Tiefe. Zu viel Tiefe, zum Beispiel durch lange, oft sehr weit verschachtelte, unverständliche Sätze, raubt dem Satz die Aussage und führt, viele Leser werden es kennen weil sie es schonmal erlebt haben, in die Verständnislosigkeit. Die Mischung machts.
    • Metaphern und Ausdruck
      Sparsam eingesetzt können Metaphern den Text bereichern. Stilfehler hingegen mindern die sprachliche Eleganz. Ein Beispiel:

„Es ist erfreulich, daß die politischen Extremitäten in Deutschland keinen Fuß fassen konnten.“ (Ludwig Erhard)

  • Satzzeichen
    Geliebt wie gehasst! Gehoppst wie gesprungen! Von wegen! – Nur eines dieser Ausrufezeichen war korrekt gesetzt. Es ist eine Unart den Leser durch Ausrufezeichen „anzubrüllen“. Wenn dein Satz kein Ausruf, Anruf, Befehl, keine Aufforderung, Warnung, kein Verbot, Wunsch, Gruß oder eine nachdrückliche Behauptung ist, solltest du das Ausrufezeichen am Satzende noch einmal überdenken.
  • Lange Texte
    In sich geschlossene Passagen in einem Text können mit Zwischenüberschriften betitelt werden. Das lockert den Text auf und macht das Lesen angenehmer. Auch Abbildungen und Fotos sind in langen Texten eine willkommene Abwechslung für die Augen.

Natürlich muss der persönliche Stil des Autors erhalten bleiben und nicht alle Tipps lassen sich strikt umsetzen. Immerhin wird das „Cover“ des Semesterspiegel auch von einem „Layouter“ gestaltet und einige Tipps wurden selbst in diesem Artikel missachtet. Aber wenigstens hat der Verfasser an euch, die Leser, gedacht.

Einbinden von Bildern

Solltet ihr zu eurem Text Bilder abdrucken lassen wollen, bindet diese bitte nicht direkt in den Text ein, sondern ersetzt sie an entsprechender Stelle im Text durch einen Verweis. Die Bilder selbst fügt dann bitte inklusive Bildnachweis (im Original oder in mindestens 200 dpi Graustufen) gesondert bei.

Veröffentlichung auf der Internetseite

Sofern ihr nicht explizit Einspruch erhebt, gehen wir davon aus, dass ihr gegen die zusätzliche Veröffentlichung eures Beitrags auf der SSP-Internetseite (www.semesterspiegel.de) in suchmaschinenlesbarer Form nichts einzuwenden habt.

Einschicken von Artikeln

Artikel sind immer digital, jedoch wahlweise auf DVD/CD/etc. per Post an

Semesterspiegel
c/o AStA
Schlossplatz 1
48149 Münster

oder per eMail an

semesterspiegel[auf]uni-muenster.de

in Formaten von gängiger, vorzugsweise kostenlos verfügbarer, Software einzureichen.

Honorar

0,01 Euro für 4 Zeichen
8 Euro pro Foto
15 Euro pro Illustration
10 Euro pro Rätsel

Einsendungen bitte unter Angabe des vollen Namens und der Anschrift. Um die schnellstmögliche Auszahlung der Honorare zu gewährleisten benötigt unser Geschäftsführer, erreichbar unter ssp.ceo[auf]uni-muenster.de, die vollständige Bankverbindung.

Zeitpunkt der Veröffentlichung

Wenn uns eurer Beitrag vorliegt, setzen wir euch dann schnellstmöglich darüber in Kenntnis, ob und in welcher Ausgabe der eingereichte Beitrag erscheinen wird. Wir sind grundsätzlich bemüht, alle vorliegenden Beiträge in der jeweils nächsten Ausgabe zu veröffentlichen, bitten aber um Verständnis, falls dies einmal nicht möglich sein sollte.