Omas Dresdner Christstollen Der "Echte", nach dem Rezept einer Bekannten aus Dresden

Einer der Klassiker aus der Weihnachtsbäckerei: Dresdner Christstollen (Foto: Janna Ringena)

Das heutige Rezept ist wohl eher für fortgeschrittene BäckerInnen geeignet, die nicht unbedingt immer kalorienbewusst essen. Es handelt sich um den klassischen Dresdner Christstollen. Das Rezept hat meine Oma vor vielen Jahren von einer Bekannten aus Dresden erhalten – ich würde es gern an euch weitergeben.

Deine Zutatenliste:

  • 1000 g Weizenmehl (kein Dinkelmehl verwenden)
  • 150 g Zucker                   
  • 375 g Butter
  • 200 g Palmin
  • 165 g Mandeln
  • 100 g Zitronat
  • 500 g Rosinen
  • 80 g Hefe
  • 1 TL Salz
  • ¼ l Milch
  • Abgeriebene Schale von einer Zitrone
  • 3-4 Tropfen Bittermandelöl
  • Rum
  • Puderzucker

Du hast alles zusammen? Dann kann es jetzt losgehen:

  • Einen Tag bevor es losgeht, werden die Rosinen in Rum eingelegt.
  • Am Backtag: Gebt zunächst das Mehl in eine Schüssel, formt eine kleine Mulde und bröselt dort die Hefe hinein. Über die Hefe kommt jetzt ein Teelöffel Zucker. Macht die Milch etwas warm und gebt sie vorsichtig über die Hefe. Lasst das Ganze dann ca. 10 Minuten gehen.
  • Anschließend legt ihr die Butter in Flocken auf den „Mehlrand“. Gebt den Rest Zucker und das Salz dazu. Nun könnt ihr die Masse verrühren.
  • Löst das Palmin auf und gießt es in die Schüssel. Verrührt alles, sodass eine krümelige Masse entsteht. Dort hinein gebt ihr dann die eingelegten Mandeln, das Zitronat, das Bittermandelöl, die Zitronenschale und die gehackten Mandeln. Knetet einen Kloß und formt daraus einen Brotlaib.
  • Diesen solltet ihr noch einmal 20 Minuten gehen lassen. Wollt ihr zwei Stollen machen, reichen laut Oma ca. die eineinhalbfachen Rezeptmengen – dementsprechend wird ein einzelner Stollen relativ groß.
  • Gebacken wird der Stollen eine Stunde bei gut 150 ° C auf mittlerer Schiene. Danach wird der Stollen noch 15 Minuten im ausgeschalteten Backofen stehen gelassen. Danach bestreicht ihr den Stollen mit geschmolzener Butter und bestreut ihn dick mit Puderzucker. Der Stollen schmeckt am besten, wenn er eine gute Woche liegt und „durchzieht“.
  • Der fertige Stollen hält sich in der Regel ein bis zwei Monate, sofern er kühl und trocken gelagert wird.

Viel Spaß beim Backen und Genießen!

Durch Puderzucker, Butter und Trockenfrüchte gehört der Stollen nicht gerade zu den Low-Carb-Weihnachtsgebäcken. Aber wer zählt zu den Feiertagen schon Kalorien? (Foto: Janna Ringena)

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