Die Titanic sticht erneut in See Das Freie Musical-Ensemble Münster bringt die Tragödie auf die Bühne.

In der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912 kollidierte das bis dato größte Passagierschiff der Welt, die Titanic, mit einem Eisberg und besiegelte somit das Todesurteil von rund 1.500 Menschen. Die immer noch enorme Präsenz des Ereignisses lässt sich unter anderem auf die vielfältige künstlerische Aus- einandersetzung mit dem Thema zurückführen. Doch neben dem Spielfilmdrama um Jack und Rose lässt sich die Tragödie der Titanic, in Münster, bald auch in Form eines Musicals erleben.

„Nur“ studieren Was es bedeutet zu studieren, wenn man nichts mehr fühlt.

Die Dementoren griffen an einem heißen Juninachmittag an. Es war der Sommer 2017. Und während draußen die Sonne Lächeln in Gesichter pinselte, hatte Ina* das Gefühl, nie wieder glücklich zu werden. Aufstehen war sinnlos. Essen war sinnlos. Lachen ging gar nicht. Warum auch? Da war nichts mehr, wofür sich ein Lächeln gelohnt hätte. Manchmal saß Ina stundenlang auf der Couch und starrte die Wand an. „Das ist wie bei Harry Potter. Als würden dir Dementoren die Seele aussaugen“, beschreibt sie diese Zeit heute. Es war der Moment, in dem endgültig Schluss war. Und nach dem Ina zum ersten Mal zum Arzt ging und sagte: „Ich glaube, ich habe Depressionen.“

Saufi saufi und plemplem? wohnen in einer Studentenverbindung

„Typen aus Verbindungen sind gehirngewaschene, saufende Studenten mit einem Stock im Arsch und einem altmodischen Weltbild.“ Solche Klischees haben die meisten im Kopf, wenn über Studen- tenverbindungen geredet wird. Echtes Wissen besitzen die Wenigsten. Dabei warnen gerade Studierende so gern vor falschen Vorurteilen und gefährlichem Halbwissen. Ich habe mit drei Verbindungs- studenten gesprochen – einem ehemaligen, einem aktiven und einem zukünftigen.

Die Studentenkiste: „Regional und Saisonal“ Wieso ein Sozialpädagoge junges Gemüse verkauft

Die Studi-Kiste auf dem Münsteraner Markt wird immer beliebter. Bis zu 130 Körbe verkauft der Stand des Bio-Bauern Norbert Meyer an einem guten Tag. Doch woher kommt das „regionale und saisonale“ Gemüse überhaupt? Ein Besuch auf dem Bauernhof im Osnabrücker Land klärt auf, wie die Zitrusfrüchte in den Korb kommen und weshalb in letzter Zeit so viele Karotten mit dabei gewesen sind.

Ein Katalysator des gesellschaftlichen Wandels Aus dem alten Hill-Speicher, liebevoll „B-Side" genannt, soll das neue Herzstück des Hanseviertels werden.

In den späten 1990ern und frühen 2000ern beginnt die Stadt Münster alte Gebäude am Nordwestufer des Hafens zugunsten der aktuellen Glas-und-Stahl-Fassaden abzureißen. Doch auf der „B-Seite“ des Hafens, im Hill-Speicher, formt sich Widerstand. Im Laufe der Jahre entsteht das Projekt „B-Side“ – aus dem Speicher wird ein Kulturzentrum der lokalen Subkultur, in dem freie Kunst, legendäre Parties und eine Politik der Offenen Tür gelebt wird. Immer wieder steht das Projekt auf der Kippe, immer wieder wird das Geld knapp. Jetzt sind Pläne für die Sanierung des Gebäudes da.

Von Velocipeden und Chopper-Bikes Die Fahrradausstellung „Alles auf Leeze!“ im Stadtmuseum Münster

Dass Fahrräder in Münster eine besonders große Rolle spielen, dürfte bei Weitem nichts Neues oder Verwunderliches mehr sein. Selbst deutschlandweit ist Münster als Fahrradhauptstadt bekannt. Auf 300.000 Einwohner kommen heute 500.000 Fahrräder, womit es beinahe doppelt so viele Fahrräder wie Einwohner in der Stadt gibt. Diese und weitere spannende Daten rund um das Fahrrad findet man aktuell im Stadtmuseum Münster in der Ausstellung “Alles auf Leeze!” – eine Hommage an die Fahrradstadt Münster.

Leistungssport, Studium UND Freizeit? 10 Fragen an die Leistungssportlerin Linda Preuß

Für Viele ist Sport ein Hobby oder ein Ausgleich zum stressigen Uni-Alltag, doch für Linda ist es mehr. Es ist ihr Beruf. Linda kommt eigentlich aus Jena und spielt schon seit ihrer frühesten Kindheit Fußball. Nachdem sie in ihrer Heimat ein Sportgymnasium mit Internat besuchte, wechselte sie im letzten Sommer zum SV Meppen. Nebenbei studiert die 20-Jährige Germanistik und Geschichte auf Lehramt an der WWU.

Andreas Maier – Die Universität Oder auch: Was heißt studieren?

Mit welchen Worten lässt sich der Zustand Mitte 20 beschreiben, verloren in der Zeit zwischen Jugend und Erwachsenenalter, zwischen dem Verlassen der Schule und drohender Erwerbsarbeit? „Ich, das ist der Mittelteil des Wortes Nichts.“ – diesen Satz stellt Andreas Maier seinem 2018 im Suhrkamp Verlag erschienenen Roman „Die Universität“ voran und damit ist schon viel über die Stimmung der nächsten Seiten gesagt.